Quabeck Holzhandel

Dämmung

RUHE IST LEBENSQUALITÄT

Lärm verursacht Stress – wenn nicht sogar Gesundheitsschäden. Deshalb gehört es wesentlich zur Lebensqualität, dass es zu Hause ruhig und behaglich ist. Eine Lärmbelastung kann beispielsweise durch das häufige Rücken von Möbeln oder durch Schwingungen von Haushaltsgeräten entstehen. Mit der richtigen Trittschalldämmung tragen Sie dazu bei, dass es in den eigenen vier Wänden ruhiger wird. Bei der Umsetzung sollte jedoch vorher geklärt werden, welche Geräuschquelle gedämmt werden soll und welche Materialien hierfür am besten geeignet sind. Die Auswahl ist groß, denn es steht eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien zur Verfügung. Doch welches Material ist für die Dämmung Ihres Bodens auch wirklich geeignet? Eine wirkungsvolle Dämm-Wirkung hängt u. a. auch von der Stärke der Dämmung ab. Wir beraten Sie gerne kompetent bei der Auswahl des passenden Bodens. Denn eine richtige Trittschalldämmung ist eine lohnende Investition für mehr Wohlgefühl!

Dämmung
Brandschutz

Brandschutz und Dämmung

Für die Dämmung dürfen nur Stoffe verwendet werden, die den Anforderungen an den Brandschutz entsprechen. Diese definieren die DIN 4102 und die DIN EN 13501-2, die Feuerwiderstandsklassen zwischen F30 (feuerhemmend) und F180 (höchstfeuerbeständig) benennen. Die Dämmung von Gebäuden ist im Sinne reduzierter Heizkosten unerlässlich, doch sie darf natürlich nicht den Brandschutz beeinträchtigen.

Zu den nicht brennbaren Dämmstoffen im Sinne der genannten Normen zählt unter anderem Mineralwolle, die gleichzeitig sehr gut dämmt und die es in den zwei Varianten Stein- und Glaswolle gibt. Steinwolle erfüllt mit einem Anteil von maximal 98 % Naturstein die Ansprüche an den Brandschutz komplett. Die günstigere Glaswolle besteht aus rund 80 % Altglas sowie aus Sand, Sodaasche und Kalkstein. Ihre Hitzebeständigkeit liegt etwas unter der von Steinwolle, dafür ist sie leichter und flexibler. Auch synthetische Stoffe wie wie Polyurethan oder Polystyrol EPS Hartschaum eignen sich gut für die Dämmung und sind gleichzeitig schwer entflammbar, weil sie mit Flammschutzmitteln versetzt werden. Nicht zuletzt können sogar organische Stoffe wie Holzfasern und Hanf mit Flammschutzmitteln so behandelt werden, dass sie sämtliche Brandschutzanforderungen erfüllen.

Schalltrittdämmung

Klemmfilz

Klemmfilz eignet sich bestens für die Dämmung von Unter- und Zwischensparren. Die Dämmung bezieht sich auf den Wärme- und Schallschutz gleichermaßen. Die Heizkosten lassen sich mit Klemmfilz nachhaltig reduzieren. Er besteht aus Glaswolle und wird durch Recycling von Altglas umweltfreundlich produziert. Zugleich ist er nicht brennbar und verbessert den Brandschutz vor allem bei Dachkonstruktionen aus Holz. Es gibt Klemmfilz in verschiedenen Ausführungen und Stärken, er lässt sich auf Rollen einfach lagern und transportieren. Auch der Zuschnitt und die Verarbeitung bei der Dämmung sind einfach.

Vorteilhaft für die Dämmung gerade im Dachbereich oder an anderen verwinkelten und schwer zugänglichen Stellen ist die Flexibilität von Klemmfilz, mit der er praktisch in jede Ritze geklemmt werden kann. Daher hat er seinen Namen. Er wird wegen der sehr verschiedenen Größen, die der Handwerker benötigt, mit Markierungen für den Zuschnitt angeboten. Dadurch lässt sich Klemmfilz für die Dämmung nahezu verschnittfrei einsetzen. Idealerweise wird er so dick wie möglich angewendet, weil das seine Dämmeigenschaften erhöht.

Trittschalldämmung

Dämmung

Es gibt sie in den verschiedensten Ausrichtungen für unterschiedliche Arten der Nutzung, die Dämmung. Denn Dämmstoff ist nicht gleich Dämmstoff. Unterschiede treten bei Wärmeerhaltung, Feuchtigkeitsschutz und Brandschutz auf. Ebenso gibt es Kriterien, die die Wahl des Dämmstoffes beeinflussen. Diese sind unter anderem der Preis, die Nachhaltigkeit und die gesundheitlichen Auswirkungen.
Eines haben sie jedoch alle gemeinsam. Sie dienen der energetischen Optimierung eines Baus.

Am Anfang der Dämmstoffe stand nur ein Ziel: die Wärmeverluste durch das Dach sollten vermieden werden. Dies ist heutzutage längst nicht der einzige Aspekt, der von von den Materialien erfüllt werden soll. Eine gute Dämmung bedingt jedoch hauptsächlich, dass Energie eingespart und somit Heizkosten vermindert werden können. Besagte gute Dämmung kann in verschiedenen Varianten daherkommen, denn es gibt mehrere Stoffe, die bei der Dämmung verwendet werden. Jeder Stoff bringt seine ganz eigenen energetischen Vor- und Nachteile mit sich. Natürlich sollte der Preis jedoch erreichbar bleiben. Daher lohnt es sich vorher mit einem Experten zu sprechen und die eigenen Anforderungen abzuwägen.

Dämmung

Unterschied zwischen Stein- & Mineralwolle

Das beliebte Dämmmaterial Mineralwolle gibt es als Stein- und Glaswolle. Beide Mineralwollarten dämmen sehr gut und sind wenig bis nicht brennbar im Sinne der DIN 4102-1. Sie bestehen aus mineralischen Rohstoffen, die bei 1.300 – 1.500 °C geschmolzen und dann zu Wollfasern verarbeitet werden. Glaswolle besteht aus Altglas (bis 80 %), Kalkstein, Sand und Sodaasche. Auch Schnittreste der Glaswolleproduktion können enthalten sein. Für die etwas teurere Steinwolle nutzt man bis zu 98 % Naturstein (Basalt, Feldspat, Kalkstein, Dolomit) und geringfügig recycelte Steinwolle. In einigen Varianten können 20 – 25 % Altglas und dementsprechend weniger Naturstein enthalten sein. Da Glas aus Gesteinsmaterial (Siliziumdioxid) besteht, ist die Bezeichnung als Steinwolle korrekt.

Glaswolle sieht gelb, braun oder schneeweiß aus, während Steinwolle gelb- bis graugrün gefärbt ist. Steinwolle ist schwerer und druckfester, während Glaswolle Vorzüge durch Flexibilität und Komprimierbarkeit aufweist. Man nutzt sie häufiger im Steildachbereich, weil sie sich besser zwischen die Dachsparren klemmen lässt. Steinwolle bietet eine bessere Schalldämmung und schmilzt bei 1.000 °C, Glaswolle hingegen bei 700 °C. Bei Gebäudestützen mit wenig Feuerwiderstand wie Holztragwerken dient die Steinwolle auch dem Brandschutz. Die Unterschiede zwischen Stein- und Glaswolle soll das Produkt „Ultimate“ von Isover überwinden. Es vereint die positiven Eigenschaften beider Dämmstoffe.

Schalldämmung

Dämmung spart Kosten

Sofern eine gute Dämmung verbaut wird, können nachhaltig Kosten gespart werden. Die Wärme bleibt besser erhalten und somit werden Heizkosten eingespart. Es ist also durchaus eine Überlegung wert eine hochwertigere Dämmung zu verbauen, um so nachhaltig Kosten einzusparen. Je nach Dämmstoff muss tiefer in die Tasche gegriffen werden. Allerdings ist hier aufgrund der späteren Ersparnisse wirtschaftliches Handeln und Denken gefragt.

Dämmung

Hauptaufgaben - Dämmung

Die Dämmung erfüllt heute die beiden Hauptaufgaben der Wärmedämmung und des Schallschutzes. Das gelingt durch moderne Dämmstoffe mit immer höherer Effizienz. Beim Schallschutz ist durchaus die Masse entscheidend: Einen schweren Baukörper versetzen Schallwellen nicht so schnell in Schwingung. Daher schluckt er eher den Lärm. Hohlräume in Böden, Wänden und Decken hingegen wirken als natürliche Schallverstärker. Dann gibt es noch das Problem der Schallbrücken an Wänden, Decken oder Treppen, das sich aber durch eine gekonnte Dämmung beheben lässt.

Die Wärmedämmung dient dem Komfort und der Energieeffizienz. Sie spart enorme Heizkosten ein und schont die Umwelt sowie das Gebäude, wenn sie gut ausgeführt wurde. Energetische Dachsanierungen beispielsweise halten Witterungseinflüsse und damit auch Feuchteschäden vom Gebäude fern. Daher steigern Dämmmaßnahmen immer den Wert einer Immobilie. Wärmedämmung soll im Winter die Wärme im Haus halten und sie im Sommer nicht hereinlassen. Außerdem wünschen sich Bauherren heute eine nachhaltige, umweltverträgliche Lösung bei der Dämmung. Solche Materialien gibt es bereits. Sie bestehen aus natürlichen Stoffen und können bei ausgezeichneten Dämmeigenschaften sehr leicht sein. Allerdings könnte aus diesem Grund – siehe oben – die Wärmedämmung dem Schallschutz zuwiderlaufen. Gelegentlich ist daher ein Kompromiss nötig. Einige Materialien sind aber leicht wegen eines hohen Luftanteils: Dieser wirkt wärmedämmend und schluckt gleichzeitig den Schall. Als Fazit bleibt zu vermerken, dass es für jedes Gebäude die richtige Dämmung gibt.

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