Quabeck Holzhandel

Baustofflexikon

 

Unser Baustofflexikon

 

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A

 

Abbinden

Abbinden ist der chemische Vorgang, welcher beim Trocknungsprozess von Estrich, Mörtel, Beton und Putz abläuft. Unter der Abbindezeit versteht man wiederum die Zeit, welche es braucht, bis das Material vollständig erstarrt ist. Beim Beton wären dies 24 Stunden, woraufhin das Erhärten folgt. Doch erst nach rund vier Wochen sind die Komponenten aus Beton tragfähig.

 

Abriebgruppe

Die Abriebgruppe wird auch Abriebklasse genannt. Dabei beschreibt die jeweilige Gruppe die Abriebfestigkeit von keramischen Fliesen. Dabei spielt die Klassifizierung nur bei glasierten Fliesen eine Rolle. Unter Abrieb wird wiederum der Oberflächenverschleiß durch diverse Beanspruchungen, wie Schleifen oder Reiben, verstanden. Von den Abriebgruppen selbst bestehen fünf. Diese beginnen bei der geringsten Abriebfestfestigkeit (Gruppe I) und enden bei der Abriebgruppe V mit der höchsten Abriebfestigkeit. Als Orientierung reichen im privaten Bereich Fliesen mit der Abriebgruppe IV aus.

 

Abscheider

Beim Abscheider handelt es sich um eine spezielle Anlage im Entwässerungssystem. Abscheider trennen Fette, Öle oder Benzin vom Abwasser. Das fett– und ölhaltige Schmutz- und Spülwasser aus Küchen der Gastronomie, Hotellerie, oder Gemeinschaftsverpflegung muss über einen Fettabscheider entsorgt werden. Abscheider reinigen gewerbliche Abwässer bevor das Wasser in die Kanalisation fließt.

 

Anliegerbeitrag

Mit dem Anliegerbeitrag wird der Ausbau und die Instandhaltung von Straßen finanziert, welche am Grundstück des Eigentümers grenzen. Dabei wird er von der Gemeinde erhoben und dient als Beteiligung jedes einzelnen Grundstückseigentümers zur Herstellung von Straßen. Dies steht im Gegensatz zum Erschließungsbeitrag, mittels welchem die Herstellung von Verkehrsanlagen finanziert und welcher nur einmalig vom Eigentümer erhoben wird.

 

Armierung

Die Armierung ist eine Einlage beziehungsweise auch Auflage, mittels welcher bestimmte Baustoffe verstärkt werden. Ein Beispiel ist eine Stahleinlage, in diesem Fall die Armierung, welche in Beton eingebettet wird und diesen dadurch stärkt. Durch eine Armierung halten Gebäude höheren statischen Belastungen stand und sind somit robuster. Man nennt die Armierung auch Bewehrung.

 

Aufschließung

Unter der Aufschließung beziehungsweise Erschließung können alle baulichen Maßnahmen verstanden werden, welche für die Nutzbarkeit eines Grundstücks angewendet werden. Für diese muss in der Regel ein finanzieller Beitrag an die Gemeinde gegeben werden. Dies umfasst im Grunde alle Bereiche, wie die Aufschließung der Wasser-, Gas- oder Stromversorgung oder die Abwasserbeseitigung. Genauso zählt die Herstellung von Verkehrsflächen zur Aufschließung.

 

Ausblühungen

Ausblühungen sind Kristalle, welche sich an der Oberfläche von Mauerwerken oder Fassaden bilden. Der Vorgang wird durch Schäden in der Bausubstanz, oder „Materialverunreinigung (zu hoher Kalkanteil im Lehm, Ton, Zement usw.) hervorgerufen, welcher wiederum durch das Verdunsten von salzhaltigen Porenlösungen entsteht. Infolgedessen kommt es zu besagten Kristallen, den Ausblühungen, welche sich weitergehend auch zu einer hartnäckigen Salzkruste am Mauerwerk heranbilden können.

 

Ausgleichsmasse

Unter Ausgleichsmasse werden Massen verstanden, welche zum Ebnen von Fußböden verwendet werden. Meistens handelt es sich dabei um eine Mörtel- oder Spachtelmasse, welche unebene Stellen ausgleicht. Als Spezialisierung gibt es ebenso selbstverlaufende Ausgleichsmassen. Diese werden lediglich unpräzise verteilt und verlaufen infolgedessen selbst zu ebenen Flächen.

 

B

 

 

Balkon-Dämmung

Wird ein Balkon nicht richtig thermisch vom Gebäude (Außenwand, Geschossdecke) getrennt, entstehen Wärmebrücken, welche wiederum für einen Wärmeabfluss sorgen. Konsequenzen hiervon sind eine niedrigere Energieeffizienz sowie womöglich Schimmelbildung. Die thermische Trennung z.B. durch einen ISOKORB erhöht auch den Brand – sowie den Schallschutz. Ein nachträglicher Einbau ist nicht möglich und sollte daher beim Neubau insbesondere beachtet werden. Für nachträgliche Balkonanbauten werden spezielle Systeme angeboten.

 

Balkon-/Terrassen-Drainage

Die Balkon-/Terrassen-Drainage (eingedeutscht auch als Dränung bekannt) fängt Wasser auf, welches durch Fliesenbeläge sickert. Infolgedessen leitet sie sie ab und wirkt somit einer Überfeuchtung des Mörtelbettes und daraus folgenden Problemen entgegen. Es handelt sich dabei um eine Flächendrainage.

 

Bauwerksabdichtung

In erdnahen Bereichen von Gebäuden (beispielsweise dem Keller) kann es zu drückendem und nicht-drückendem Wasser kommen. Die Bauwerksabdichtung dient in diesem Sinne als Maßnahme dagegen und verhindert Feuchtigkeits- und Wasserschäden an der Bausubstanz. Dabei ist die Bauwerksabdichtung ein Überbegriff für verschiedene Mittel, zu welchen Isolierungen, Anstriche, Dichtschlämme und Beschichtungen genauso wie Dichtmörtel zählen. Wird die Abdichtung vernachlässigt, kann es infolge des eindringenden Wassers zur Bildung von Schimmel oder einer eingeschränkten Dämmung kommen. Vielmehr ist die Zersetzung von Bauteilen möglich, welche durch die mögliche Versalzung entsteht.

 

Baufluchtlinien

Innerhalb eines Baugrundes gibt es stets Grenzen, über welche hinaus die Bebauung verboten ist. Diese Grenzen werden durch die Baufluchtlinien definiert, welche in der Regel im Bebauungsplan eingezeichnet sind. Ist dies jedoch nicht der Fall, gelten automatisch die Bauchfluchtlinien der umgebenden Gebäude. So darf nur innerhalb dieser bebaut werden.

 

Bauklasse

Die Bauklasse definiert die Grenze für die Verbauung in die Höhe. Es handelt sich demnach um die Grenze der Bauhöhe.

 

Baulinie

Während die Baufluchtlinien jene Grenzen bezeichnen, in denen gebaut werden darf, definieren die Baulinien in welchen Gebieten gebaut werden muss. Dabei geht es um die Optik des Gebäudes, sodass mittels Einhaltung der Baulinien ein einheitliches Gesamtbild entsteht. Sie sind ebenso im Bebauungsplan eingetragen.

 

Bauordnung

Die Bauordnung ist sozusagen das Regelbuch des Bauens. Sie beinhaltet sämtliche Vorgaben, Verordnungen und Richtlinien, welche beim Bau berücksichtigt werden müssen. Dies umfasst beispielsweise den Feuerschutz, die zulässige Anzahl an Geschossen oder auch den Mindestgebäudeabstand. Die Bauordnung wird von jedem Bundesland selbst festgelegt.

 

Bauwich

Unter dem Bauwich werden die Abstände zwischen einem Gebäude und dessen seitlichen Nachbarsgrenzen verstanden. Er ist beim Bebau von Grundstücken von großer Bedeutung, da er unter anderem den Lichtbedarf und den Brandschutz beeinflusst. Wie der Bauwich ausfällt, wird in der Bauordnung festgelegt.

 

Benützungsbewilligung

Nachdem ein Gebäude fertiggestellt wird, wird es von der Baubehörde kontrolliert. Entspricht die Ausführung tatsächlich dem bewilligten Bauvorhaben, wird die Benützungsbewilligung erteilt. Diese erlaubt also schlichtweg die Benutzung des Objekts.

 

Beton

Beton ist ein Baustoff und im ausgehärteten Zustand auch ein Kunststein. Er entsteht aus einem Gemisch verschiedener Bindemittel sowie Zuschlagstoffen und Flüssigkeit. Bei den Zuschlagstoffen handelt es sich meist um Sand, Kies oder Splitt, während die Flüssigkeit Wasser ist. Da die Zusammensetzung jedoch variieren kann, bestehen unterschiedlich Betonarten. Sie unterscheiden sich überdies durch die Herstellung, die Verarbeitung und die mögliche Beanspruchung. Vielmehr heben sich die Betonsorten durch die Trockenrohdichte, die Verdichtungsart und den Verwendungszweck ab.

 

Berliner Verbau

Trägerbohlenwand zum Schutz gegen den Einsturz der Baugrubenwände.

Bestandsplan

Der Bestandsplan beinhaltet eine Darstellung von Bauanlagen. Überdies zeigt er im Großen und Ganzen die Erdoberfläche an, was auch dazugehörige Gebäude beinhaltet.

 

Bewegungsfuge

Die Bewegungsfuge ist eine Maßnahme, um Rissen in Bauteilen vorzubeugen. Dabei agiert sie als Unterbrechung in Bauteilen und sorgen dort für den Abbau von schädlicher Spannung. Diese entsteht beispielsweise durch wechselnde Temperaturen und kann eben Risse und andere Schäden auslösen. Einsatz findet sie vor allem in Bodenfliesen oder an Laminatböden. Aufgrund ihrer Beweglichkeit wird die Bewegungsfuge auch Dehn- oder Dehnungsfuge genannt.

 

Bewehrung

Die Bewehrung ist ein anderer Begriff für die Armierung. Diese ist wiederum eine Einlage beziehungsweise auch Auflage, mittels welcher bestimmte Baustoffe verstärkt werden. Ein Beispiel hierfür ist eine Stahleinlage, welche in Beton eingebettet wird und diesen dadurch stärkt. Durch eine Bewehrung halten Gebäude höheren statischen Belastungen stand und sind somit robuster

 

Bindemittel

Sie helfen dabei unterschiedliche Stoffe zu einem homogenen Gemisch zu binden. Darüber hinaus können Bindemittel auch dafür sorgen, dass sich verschiedene Baustoffe mit ihrem Untergrund binden. Praktische Beispiele sind Zement und Kalk als Bindemittel in Mörtel oder Leim, Öl und Kunstharz als Bindemittel in Anstrichen.

 

Biodämmstoff

Bei Biodämmstoff handelt es sich einfach um einen ökologisch wertvollen Dämm- oder Baustoff. Er besteht aus biologischen und nachwachsenden Rohstoffen. Hierbei kommen häufig Schaf- und Baumwolle sowie Holzfasern zum Einsatz.

 

Blähton

Unter Blähton versteht man einen Spezialton von hoher Qualität. Für die Herstellung wird der Ton gemahlen und infolgedessen bei rund 1200 Grad gebrannt. Seinen Namen verdankt er der Reaktion, welche er beim Brennprozess aufweist. Denn das Material bläht sich zu kleinen Tonkugeln auf, welche über eine versiegelte Oberfläche verfügen. Dies macht wiederum seine hohe Qualität aus, denn durch die Luftzellen, welche im Inneren der Kugeln eingeschlossen bleiben, wird für eine gute Wärmedämmung gesorgt. So wird der Blähton auch gerne für Schüttungen bei Fußböden verwendet.

 

Bordüren

Bordüren sind meist abschließende Linien, welche vor allem dekorative Zwecke bei Fliesenflächen oder am Boden verfolgen. Sie dienen insbesondere zur optischen Auflockerung oder als abschließende Zierleiste. So gibt es sie in einer Reihe an Farben, Formen und Größen, sodass Sie zur individuellen Gestaltung beitragen. Man spricht im weiteren Sinne auch von Bodenbordüren, wenn es sich um Bordüren an Bodenflächen handelt.

 

Brandwiderstandsklasse

Die Feuerwiderstandsklasse beschreibt die Dauer, für welche ein Bauteil bei einem Brand seine Funktion beibehält. Es handelt sich also um die Klassifizierung des Brandverhaltens einzelner Bauteile. Sie wird auch als Feuer- oder Brandwiderstand bezeichnet, wobei die verschiedenen Klassen selbstverständlich eigens definiert sind. An die jeweils geprüften Bauteile werden Anforderungen gestellt. Diese schließen insbesondere den Raumabschluss als auch die Wärmedämmung und die Tragfähigkeit mit ein. F 30: feuerhemmend F 60: hochfeuerhemmend F 90: feuerbeständig F 180: höchstfeuerbeständig

 

Buttering-Verfahren

Unter dem Buttering-Verfahren versteht man eine Technik zum Verlegen von Fliesen, welche für eine überdurchschnittlich gute Bindung zwischen Untergrund und Fliese sorgt. So soll Robustheit gewährleistet werden. Im Zuge des Buttering-Verfahrens werden sowohl Boden beziehungsweise Wand als auch die Rückseite der Fliesen selbst mit Kleber beschmiert. So deutet der Name auf die Ähnlichkeit zum Buttern eines Brotes hin. Man nennt diese Verlege Technik auch Floating-Verfahren.

 

Brandschutztür

Die Brandschutztür ist eine vorbeugende Maßnahme für den Brandschutz. Ihr Zweck liegt in erster Linie darin, den Übergriff von Flammen zu vermeiden, wobei sie meistens in Kombination mit brandhemmenden Wänden montiert wird. Dabei müssen sie natürlich nicht in jedem Raum Anwendung finden, jedoch gibt die Bauordnung vor, in welchen Räumen sie es müssen. Ein Beispiel hierfür wäre der Heizungskeller.

 

C

 

 

Calciumsulfat-Estrich

Calciumsulfat-Estrich, beziehungsweise Anhydrit Estrich, ist eine Estrichart, welche hauptsächlich aus Gips, Wasser und anderen Zusatzstoffen besteht. Er ist sehr wärmeleitend, weswegen er sich gut für die Installation von Fußbodenheizungen eignet. Er sollte jedoch nur im Innenbereich angewendet werden und ist demnach nicht für den Außenbereich sowie Feuchträume geeignet.

 

Charge

Die Charge ist eine Produktionseinheit und beschreibt Produkte, welche aus einer Produktion stammen. Das heißt, dass sie entweder unter denselben Bedingungen hergestellt oder verpackt wurden. Somit sind die Produkte einer Charge in der Regel gleich. Gleichzeitig wird bei der Charge in Verbindung mit Keramikfliesen differenziert. Bei diesen stammen die einzelnen Produkte aus einem Brand. Das heißt aber, dass sich die verschiedenen Chargen auch optisch voneinander unterscheiden können, wobei diese Unterschiede durch verschiedene Brennprozesse oder Materialqualität entstehen. Doch auch die Fliesen einer Charge können sich minimal voneinander abheben, was sich insbesondere in der Farbnuance bemerkbar macht. Aus diesem Grund wird beim Verlegen empfohlen, abwechselnd Fliesen aus unterschiedlichen Chargen herbeizuziehen. Dies soll gewährleisten, dass der Fliesenspiegel am Ende einheitlich aussieht und die Differenzen nicht auffallen. Die unterschiedlichen Chargen werden durch die sogenannte Chargennummer erkannt. Diese ist im Falle der Fliesen stets an der Verpackung angebracht.

 

D

 

 

Dämmstoffe

Unter Dämmstoffen werden sämtliche Materialien verstanden, welche zur Dämmung herangezogen werden. Dabei können sie unterschiedlichem Ursprungs sein. Beispiele sind anorganisch-natürliche, anorganisch-synthetische, organisch-synthetische und natürliche Dämmstoffe. Letztere sind auch sogenannte Biodämmstoffe. Dass die Materialien zum Dämmen verwendet werden, heißt dass sie wärme- sowie schalldämmend sein müssen.

 

Dämmung

Die Dämmung ist im Grunde eine Abdichtung. Im Bauwesen meint man damit sämtliche Maßnahmen für das Abdichten von Schall und Wärme, welche sowohl im Innen- als auch im Außenbereich angewendet werden können. So unterscheidet sich die Dämmung in verschiedene Arten, wie die Kerndämmung, die Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung, die Aufsparrendämmung oder die Dämmung mit Hinterlüftung sowie die Perimeterdämmung (Dämmung der Kelleraußenwand). Diese gehören allesamt zur Außendämmung. Bei der Dämmung von Dächern kommen die Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung sowie die Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung erneut zum Einsatz. Bei der Dämmung von Fassaden wird der Dämmstoff direkt verputzt. Konkret wird beispielsweise die Energieeffizienz eines Gebäudes von der Qualität der Fassadendämmung beeinflusst.

 

Dampfsperre

Mit einer Dampfsperre wird dafür gesorgt, dass kein Wasserdampf in Bauteile einziehen kann. Durch Feuchtigkeit können die besagten Teile verrotten und schimmeln. Für die optimale Wirkung wird die Dampfsperre in Kombination mit der Dämmung eingesetzt. Sie wird stets an der Seite von Wänden und Dächern verwendet, welche in den Innenraum zeigen. So wird direkt dafür gesorgt, dass der im Alltag entstehende Wasserdampf aus dem Haus nicht in die Dämmung einzieht. Dampfsperren sind mit einem sd-Wert von über 1500 m praktisch völlig dampfdiffusionsdichte Schichten. Der Begriff Dampfsperre wird teilweise synonym zur Dampfbremse genutzt. Im strengen Sinne sind nur Metalle und Glas völlige Dampfsperren.

 

Dampfbremse

Die Dampfbremse ist ein Bauteil mit einem definierten Wasserdampfdiffusionswiederstand, das ein Diffundieren von Feuchtigkeit aus der warmen Innenraumluft in die Wärmedämmung eines Gebäudes behindert, damit sich innerhalb der dahinterliegenden Bauteile (besonders der Dämmung) kein schädliches Kondenswasser bilden kann. Die Dampfbremse kann gleichzeitig die Aufgabe der Luftdichtheitsschicht übernehmen.

 

Dehnungsfuge/ Dehnfuge

Dehnungsfuge oder Dehnfuge sind andere Begriffe für die Bewegungsfuge. Bei dieser handelt es sich um eine Maßnahme, um Rissen in Bauteilen vorzubeugen. Dabei agieren sie als Unterbrechung in Bauteilen und sorgen dort für den Abbau von schädlicher Spannung. Einsatz finden die Dehnungs-, Dehn- oder Bewegungsfugen vor allem in Bodenfliesen oder an Laminatböden.

 

Dichtmörtel

Dichtmörtel ist eine sogenannte Bauwerksabdichtung. So wird er als Maßnahme gegen drückendes oder nicht-drückendes Wasser in erdnahen Bereichen von Gebäuden verwendet. So verhindert er Feuchtigkeits- und Wasserschäden an der Bausubstanz.

 

Dichtschlämme

Auch Dichtschlämme sind eine sogenannte Bauwerksabdichtung. Sie werden also als Abdichtung von Bausubstanzen verwendet, um somit das Eindringen von Wasser zu vermeiden. Dichtschlämme bestehen aus einem Gemisch von Kunststoff und Zement.

 

Dichtungsmasse

Bei der Dichtungsmasse handelt es sich um eine Substanz, mittels welcher Fugen abgedichtet werden. Dabei besteht ein wesentlicher Unterschied zur Fugenmasse. Denn die Dichtungsmasse ist stets elastisch und basiert auf Acryl oder Silikon. Da die Masse direkt in Kartuschen abgefüllt und geliefert wird, lässt sie sich direkt in die Fugen spritzen.

 

Dickbettverfahren

Beim Dickbettverfahren werden Fliesen und Platten aus verschiedenen Materialien in eine ein bis zwei Zentimeter dicke Schicht aus Mörtel verlegt. So wird das Dickbett mit dieser Mörtelschicht assoziiert. Diese Technik des Verlegens eignet sich insbesondere, um Unebenheiten auszugleichen und somit Fliesen und Platten gleichmäßig zu verlegen. Im Gegenzug dazu gibt es außerdem das Dünnbettverfahren.

 

Drainage (Dränage)

Die Drainage umfasst verschiedenste Vorgehen, mittels welchen Wasser vom Bau abgeleitet werden soll. Dabei kann es sich sowohl um Oberflächen- als auch Stauwasser handeln. Im Zuge dieses Verfahrens werden Dränmatten angebracht, welche Feststoffe vom Wasser befreien. Sie verfügen meist über eine zusätzliche Filterschicht. Besteht überreichliches Wasser am Grundstück, wird dieses von Dränrohren aufgesammelt und abgeleitet. Man unterscheidet dennoch in verschiedene Arten der Drainage. Beispielsweise wird für das Ableiten von Sickerwasser unter Fliesenspiegeln von Balkonen eine sogenannte Flächendrainage angewendet. Die Drainage wird eingedeutscht auch Dränage oder Dränung genannt.

 

Drückendes Wasser

Der Begriff "drückendes Wasser" beschreibt jenes Wasser, welches stetig mit Druck gegen ein Bauwerk wirkt. Die Ursache liegt meistens in einem hohen Grundwasserspiegel oder im stauendem Sickerwasser. So kann drückendes Wasser zu verschiedene Probleme am Gebäude führen, was insbesondere bei Kellern oft zum Verhängnis wird. Als Gegenstück gibt es auch das nicht-drückende Wasser.

 

Dünnbettverfahren

Während beim Dickbettverfahren die Fliesen und Platten in eine dicke Mörtelschicht gelegt werden, werden sie beim Dünnbettverfahren mit Spezialkleber verlegt. Dieses Verfahren eignet sich jedoch nur bei einem ebenen Untergrund. Ist dies nicht der Fall, besteht die Möglichkeit des Dickbettverfahrens oder einer vorgehenden Spachtelung zum Ebnen.

 

E

 

 

Einfriedung

Wird von der Einfriedung geredet, meint man die übliche Eingrenzung eines Grundstücks mit Elementen, wie Hecken, Mauern oder Zäunen. Sie zielt darauf ab, den Grund vor Blicken und unbefugten Zutritten zu schützen. Genaue Richtlinien für die Einfriedung eines Grundstückes finden sich in der Bauordnung.

 

Entkopplungsmatte

Eine Entkopplungsmatte sorgt dafür, dass eine Sanierung des Bodens im Handumdrehen durchgeführt werden kann. Dabei punktet sie neben der Raffinesse auch mit einem vergleichsweise günstigen Preis. Der alte Bodenbelag muss nicht erst entfernt werden. Stattdessen wird die Entkopplungsmatte auf diesen gelegt, jedoch nicht verklebt, sodass der neue Bodenbelag angebracht werden kann. Dieser hat durch seine schwimmende Verlegung wiederum den Vorteil, dass die Gefahr von Rissen oder Spannungen sinkt.

 

Erstreinigung

Nachdem die Montage von Fliesen abgeschlossen wurde, muss eine Erstreinigung stattfinden. Mit dieser wird vorhandener Schmutz vom Verlegen entfernt. Vor allem zielt die Erstreinigung darauf ab, Zementschleier zu entfernen. Wird dies nicht rechtzeitig gemacht und der Zementschleier ist schon erhärtet, kann er nur noch mit ätzenden Spezialreinigungsmitteln entfernt werden, welche wiederum auch die Fugen und die Zementbasis in Mitleidenschaft ziehen.

 

Einreichplan

Wird ein Bauantrag gestellt, müssen verschiedene Baupläne beigelegt werden, welche das Bauvorhaben darstellen. Hierbei spricht man von den Einreichplänen.

 

Estrich

Unter Estrich versteht man eine Substanz, welche zum Glätten und Ebnen einer Oberfläche Anwendung findet und somit den Träger für folgende Beläge darstellt. Nachdem er aufgetragen wurde, wird erst der Bodenbelag verlegt. Dabei kann es sich sowohl um Parkett als auch PVC, Teppichbelag oder Keramikfliesen handeln. Überdies bestehen Unterschiede zwischen verschiedenen Estricharten. Er kann nass aufgetragen werden, wobei es sich meist um einen Estrich aus Zement, Asphalt oder Kunstharz handelt. Ebenso kann er trocken aufgetragen werden, wobei hier Platten in Tafelform zur Anwendung kommen. Estrich wird auch gerne verwendet, um eine gute Trittschalldämmung zu gewährleisten. So wird er schwimmend auf Dämmplatten verlegt.

 

F

 

 

Feinsteinzeug

Im Hinblick auf Feinsteinzeug werden in der Regel Fliesen aus Feinsteinzeug gemeint. Diese charakterisieren sich durch ihre robuste Beschaffenheit, wodurch sie verschleißfest sind und eine hohe Beständigkeit gegenüber Frost und Alterung aufweisen. Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sie sich in sämtlichen Bereichen, was somit auch für den Innenbereich oder Nassräume gilt. Genauso müssen sie eigentlich nicht glasiert werden, trotzdem dies aufgrund ästhetischer Zwecke sehr häufig getan wird.

 

Fertigbaustoffe

Wird von Fertigbaustoffen geredet, meint man jene Baustoffe, welche bereits im idealen Verhältnis zusammengemischt sind und denen nur noch Wasser beigefügt werden muss. Dabei kann es sich um Mörtel, Beton oder Putz handeln. Der Vorteil besteht darin, dass keine Fehler im Mischverhältnis gemacht werden können, welche infolgedessen Auswirkungen auf die Bauqualität hätten.

 

Fertig-Parkett

Bei Fertig-Parkett handelt es sich um einen Bodenbelag. Dabei sind die einzelnen Elemente des Parketts bereits vorgefertigt und zu großen Stücken versiegelt. Dadurch ist der Fertig-Parkett direkt zum Verlegen geeignet.

 

Feuerbeständig

Mit feuerbeständig wird eine der Brandwiderstandsklassen beschrieben. Diese Klassifikation deutet darauf hin, dass ein Bauteil nicht brennen kann oder wenn es brennen sollte, sowohl die Tragfähigkeit als auch das Gefüge durch Löschwasser keine Änderungen aufweisen.

 

Feuerhemmend

Mit feuerhemmend wird eine der Brandwiderstandsklassen beschrieben. Feuerhemmend bedeutet, dass ein Bauteil mindestens 15 Minuten ein Feuer hemmen kann, ohne dabei selbst in Brand zu geraten.

 

First

Beim First handelt es sich um den höchsten Punkt eines Gebäudes. Er beschreibt die waagrechte oberste Kante des Daches und wird deswegen auch oft Dachfirst genannt. An ihm werden ebenso die sogenannten Firstziegel beziehungsweise Firststeine gedeckt.

 

Firsthöhe

Beim First handelt es sich um den höchsten Punkt eines Gebäudes. Somit beschreibt die Firsthöhe die absolute Höhe eines Gebäudes. Sie wird vom Boden aus bis zur höchsten Spitze des Firsts gemessen. Dabei spielt sie in Hinsicht auf das Bauvorhaben eine große Rolle. Denn wurde eine maximale Gebäudehöhe im Bebauungsplan angegeben, darf die Firsthöhe diese nicht überschreiten.

 

Flachgründung

Bei der Flachgründung handelt es sich um eine Art der Gründung, welche darauf abzielt, die Last eines Gebäudes flächenförmig auf der Flachgründung selbst zu verteilen. Es besteht in der Regel aus drei Komponenten, welche allesamt aus Beton herstellt werden; dem Einzelfundament, der Bodenplatte und dem Streifenfundament.

 

Fließestrich

Der Fließestrich ist eine Art des Estrichs. Er wird mit viel Wasser angereichert, wodurch er zu einer gießfähigen Konsistenz angemischt wird und dementsprechend dünnflüssig ist. Der Fließestrich gehört außerdem zu den selbstverlaufenden Estrichen. Das bedeutet, dass er lediglich grob aufgetragen wird und infolgedessen selbst zu einer ebenen Fläche verläuft

 

Fundament

Das Fundament ist ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Gebäudes oder Bauwerks, wie Mauern oder Gartenhäusern. Es verankert den Bau im Untergrund und sorgt dafür, dass die gesamte Last gleichmäßig verteilt wird. So beugt es gleichzeitig einer punktuellen Belastung und den daraus folgenden Konsequenzen vor. Andernfalls würde es nämlich zu einer Verschiebung im Baugrund führen, welche durch die unausgeglichene Baulast provoziert wird. Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten des Fundaments; dem Streifenfundament, dem Einzelfundament und der Fundamentplatte.

 

G

 

 

Gaube (Gaupe)

Die Gaube wird oft auch als Gaupe, Dachgaube oder im weitesten Sinne als Erker bezeichnet. Sie beschreibt einen Aufbau in Dachschrägen, wodurch aufrechte Fenster angebracht werden können. So kann durch den Bau einer Gaube der Wohnraum im Dachgeschoss vergrößert werden. Die Gaube unterscheidet sich in verschiedene Formen, wie die Giebel-, Schlepp-, Dreiecks- oder Walmgaube.

 

Gehrung

Werden zwei Leisten oder Bretter mit einem Sägeschnitt von einem Winkel mit genau 45° bearbeitet, spricht man von der Gehrung. Die Gehrung dient also zum übergangslosen Verbinden zweier Holzstücke, was insbesondere bei der Abschlussleiste von Parkettböden von Bedeutung ist. Der Winkel, in welchem bei der Gehrung geschnitten wird, nennt man Gehrungswinkel.

 

Geschosshöhe

Die Geschosshöhe definiert die Höhe einzelner Geschosse. Sie wird zwischen den Fußbodenoberkanten zweier übereinanderliegenden Geschosse gemessen. Dadurch beinhaltet sie sowohl die Höhe des Raumes, dessen Decke sowie den Fußboden.

 

Geschosszahl

Die Geschossanzahl beschreibt die Anzahl sämtlicher Vollgeschosse in einem Gebäude. Dabei gilt ein Dachbodenausbau als Vollgeschoss, der Keller wiederum nicht.

 

Gewährleistung

Die Gewährleistung entspricht einer Art Garantie, welche im Bauvertrag festgelegt wird. Sie wird von der ÖNORM B 2110 definiert und beträgt in der Regel zwei Jahre bei Bauarbeiten.

 

Gipsfaserplatte

Die Gipsfaserplatte ist weitgehend stabiler als die Gipskartonplatte und wird ebenso im Trockenbau verwendet. Ihre Stabilität verdankt sie der Armierung mittels Glas- oder Zellulosefasern. Dabei meint man mit einer Armierung eine Einlage beziehungsweise auch Auflage, mittels welcher bestimmte Baustoffe verstärkt werden.

 

Gipskartonplatte

Gipskartonplatten sind im Trockenbau von Bedeutung und dienen in erster Linie zur Verkleidung von Wänden und Decken. Hergestellt werden sie, indem eine Gipsplatte beidseitig mit Karton beschichtet wird. Aufgrund ihrer Beschaffenheit eignen sie sich nur für den Innenbereich.

 

Glasur

Spricht man im Bauwesen von einer Glasur, meint man meist das Glasieren von Fliesen aus Steingut- oder Steinzeug Scherben. Die Glasur dient dabei der optischen Gestaltung und schützt das Material gleichzeitig vor Verschmutzungen.

 

Grundbuch

Im Grundbuch werden alle Informationen rund um sämtliche Grundstücke in einem Bezirk gelistet. Diese Informationen umfassen den Eigentümer sowie die Lage, die Größe und auch die Nutzung des Grundstücks. Ändert sich einer dieser Faktoren, muss dies umgehend gemeldet werden, sodass der Grundbucheintrag bearbeitet wird. Es handelt sich also um ein amtliches Verzeichnis, welches beim Bezirksgericht ausgestellt wird. Aus diesem Grund steht die Weiterleitung sich ändernder Informationen meistens im Aufgabengebiet des Notars.

 

H

 

 

Hausanschluss

Über den Hausanschluss werden Gebäude mit dem gesamten Versorgungsnetz der Stadt verbunden. Dies beinhaltet sowohl Gas, Wasser und Elektrizität als auch den Telefon- oder Kabelanschluss.

 

Hinterlüftung

Die Hinterlüftung beschreibt einen belüfteten Hohlraum, welcher zwischen der Fassade und der gedämmten Wandkonstruktion liegt. Es handelt sich hierbei um eine Maßnahme, welche einzelne Bauteile vor Feuchtigkeit schützen soll, indem sie das Entstehen von Schwitzwasser verhindert.

 

Hypothek

Die Hypothek ist ein Begriff, welcher bei Grundstücken und Gebäuden eine Verpfändung beschreibt. Wird das Objekt verkauft, hat der Gläubiger das Recht, die geschuldete Summe direkt zu erhalten. So wird dem Schuldner das Geld verwehrt. Ist ein Grundstück oder ein Gebäude mit einer Hypothek belastet, ist dies im Grundbuch verzeichnet.

 

I

 

 

Isolieranstrich

Der Isolieranstrich wird auf einem Untergrund verteilt, um diesen vor schädlichen Außeneinflüssen, wie Schimmel, Rauch, Wasser oder Ausblühungen zu schützen. Es handelt sich in dem Sinne um einen Sperranstrich.

 

Isolierung

Einerseits ist Isolierung eine andere Bezeichnung für die Dämmung. Andererseits beschreibt die Isolierung eine Sicherung, welche die Ableitung von Elektrizität, Gas und Wasser erzielt.

 

K

 

 

Kalksandstein

Kalksandstein wird im Baugewerbe in vielen Bereichen angewendet. So findet man ihn an Fassaden, als Verblender, an tragenden sowie nichttragenden Wänden oder auch als frostfreien Vormauerstein. Für die Herstellung werden Kalk, Sand und Wasser einfach gepresst und infolgedessen durch den Einfluss von Dampfdruck gehärtet. Dennoch gibt es den Kalksandstein in verschiedenen Formen und Arten. Sie unterscheiden sich beispielsweise durch die Druckfestigkeit.

 

Kaltdach

Das Kaltdach ist auch als zweischaliges oder belüftetes Dach bekannt. Es handelt sich stets um ein Steil- oder Flachdach, welches über einen belüfteten Zwischenraum verfügt. Durch diesen Aufbau wird das Konzept der Hinterlüftung eingesetzt, wobei die Belüftung für ein schnelles Abtrocknen von Feuchtigkeit sorgt und somit Schäden durch Wasser vorbeugen soll.

 

Kältebrücke

Kältebrücke ist ein anderer Begriff für Wärmebrücke. Bei dieser handelt es sich um Bauteile, deren Wärmeleitfähigkeit ausgeprägter ist, als jene anderer Bauteile. Dabei handelt es sich jedoch um Schwachstellen in der Konstruktion. Dasselbe Prinzip gilt natürlich sowohl für Wärme als auch für Kälte. So entstehen in eingeheizten Räumlichkeiten im Winter eben Kältebrücken, welche Kondenswasser entstehen lassen. Dieses kann im weiteren Verlauf zur Schimmelbildung führen. Um Wärme- oder Kältebrücken zu vermeiden, ist eine hochwertige Dämmung notwendig.

 

Kerndämmung

Besteht ein zweischaliges Außenmauerwerk, wird die Wärmedämmung zwischen zwei seiner Mauerwerkswände als Kerndämmung bezeichnet. Die Kerndämmung darf jedoch nur angewendet werden, wenn eine Hinterlüftung besteht oder, wenn der Dämmstoff kein Wasser aufnimmt.

 

Klinker

Klinker sind grobkeramische Produkte, welche vor allem als Vollmauersteine eingesetzt werden. Man unterscheidet unter anderem zwischen Handformklinker, oder stranggepresste Klinker. In der Regel sind Klinker „hartgebrannt“. Ein weiterer Verwendungseinsatz ist als Schale vor bereits bestehenden Mauerwerken. Für die Herstellung wird als Basis rot- oder weißbrennender Ton herangezogen. Dieser wird getrocknet und infolgedessen gebrannt. Er kann, muss jedoch nicht davor glasiert werden. Durch diesen Prozess weisen die Klinker stabile Eigenschaften, wie Druckfestigkeit, Wetterwiderstandsfähigkeit und Zähigkeit auf.

 

Kondenswasser

Entsteht Feuchtigkeit und schlägt sich diese an kühlen Bauteilen nieder, kommt es zur Kondensation und infolgedessen zu Kondenswasser. Dieses wird auch Schwitz- oder Tauwasser genannt. Es ist jedoch für die Bauteile schädlich, da im Zuge von feuchten Wänden auch Schimmel entstehen kann. Um dieses Szenario zu vermeiden, kommen Baustoffe mit einem hohen Durchlasswiderstand von Wärme zum Einsatz. Gleichzeitig müssen Dampfsperren bei der Dämmung angebracht werden, um auch die Dämmstoffe vor Feuchtigkeit durch Kondenswasser zu schützen. Im Alltag kann Kondenswasser beispielsweise durch regelmäßiges Lüften vermieden werden.

 

Kunststeinplatte

Für die Herstellung von Kunststeinplatten werden gebrochene Natursteine mittels Bindemitteln zu einem Gemisch vermengt. Infolgedessen werden die Platten in unterschiedlichsten Formen angeboten und eignen sich insbesondere für den Belag von Wegen oder Terrassen.

 

k-Wert (auch: U-Wert) (Wärmedurchgangszahl)

Der k-Wert besitzt dieselben Wertangaben, wie der U-Wert. Sie definieren die sogenannte Wärmedurchgangszahl. Diese beschreibt wiederum die Menge an Energie, welche über spezifische und einzelne Bauteile entweicht. Einfacher gesagt, wird mit den Werten die Energieeffizienz eines Gebäudes beschrieben. Je höher der Wert umso schlechter ist die Dämmung.

 

L

 

 

Laminat

Laminat gehört zu den am häufigsten eingesetzten Arten von Bodenbelag. Er besteht aus mehreren Schichten, welche sich gegenseitig ergänzen. Als tragende Platte agiert ein druckfester Holzwerkstoff. Bei diesem handelt es sich meistens um mitteldichte Holzfasern, hochverdichtete Holzfasern oder eine Spanplatte. Die Oberfläche wird wiederum mit Melaminharz beschichtet, welches den Abrieb hemmt. Als optische Komponente dient Dekorpapier, welches unter der Beschichtung liegt und meistens in Stein- oder Holzoptik gestaltet wurde. An der Unterseite sitzt wiederum ein Gegenzug, welcher für den Spannungsausgleich sorgt.

 

Lasur

Mittels einer Lasur wird die Atmungsfähigkeit von Holz erhalten, wodurch eine geeignete Feuchtigkeitsregulierung sichergestellt wird. Es handelt sich bei ihr um einen Anstrich, welcher jedoch offenporig und transparent ist.

 

Lattung

Werden Holzlatten gleichmäßig angeordnet, spricht man von der Lattung. Diese Lattung dient vor allem als Unterkonstruktion für Verkleidungen, Fassadenplatten oder Dachziegeln. So ist sie auch ein Bestandteil der meisten Dachkonstruktionen.

 

Leibung (Laibung)

Als Leibung wird jener Teil der Mauerfläche beschrieben, welcher im Inneren an den Seiten von Fenster- und Türöffnungen zu finden ist. Es handelt sich dabei um die innere Wandung, welche meistens verputzt wird. Neben Leibung ist auch Laibung eine gängige Schreibweise.

 

" Leichtmauermörtel (Wärmedämm-Mörtel)

Leichtmauermörtel ist eine Art von Mörtel und findet dann Einsatz, wenn die Wärmedämmung eines Mauerwerks verbessert werden soll. Dabei wird er oft in Kombination mit wärmedämmenden Steinen verwendet. Aus diesem Grund wird er auch Wärmedämm-Mörtel genannt. Durch das Auftragen des Mörtels sollen Fugen verhindert werden, welche andernfalls als Wärmebrücke agieren könnten. Für die Herstellung werden Ton oder mineralische Zusätze mit Bindemitteln vermischt.

 

Lichtes Maß (Lichtmaß)

Das lichte Maß (oder Lichtmaß) definiert eine Einheit bei der Abmessung von Bauwerken. Dabei wird es angewendet, um den Abstand zweier Bauteile zu messen. Handelt es sich bei diesen beispielsweise um Wände, können über das lichte Maß die nutzbare Fläche und die Höhe von Räumen ermittelt werden.

 

Lochziegel

Bei Lochziegeln handelt es sich um einen Baustoff, welcher gelocht ist. Sie bestehen aus Ton und erfahren durch die Speziallochung ideale Wärmedämmwerte und eine Gewichtsreduzierung. Die Dämmung entsteht, indem die Wärme um die Löcher herum abfließt und sich somit die Leitwege verlängern.

 

M

 

 

Magerbeton

Magerbeton beschreibt eine Betonart, bei welcher ein reduzierter Anteil von Zement verwendet wird. Er wird in erster Linie als druckfeste Auffüllung bei Hohlräumen oder Verstetigungen eingesetzt.

 

Magnesia

Bei Magnesia handelt es sich um das Oxid von Magnesium. Dabei gehört es zur Kategorie der Bindemittel, wobei es sich bei seinem Basisstoff um gebranntes Magnesium handelt. Durch die Verbrennung von diesem kann es sich mit Metallen verbinden und erhärtet infolgedessen. Es ist zu beachten, dass Magnesia nicht wasserbeständig ist, jedoch eine hohe Druckfestigkeit aufweist. Angewendet wird es vor allem bei der Herstellung von Leichtbauplatten aus Holzwolle oder speziellen Estrichen.

 

Mantelbeton

Mantelbeton wird über das Mantelbeton-Verfahren hergestellt und beschreibt hierbei eine Art und Weise für den Bau von Wänden. Dabei können Hohlsteine geschichtet werden, wodurch ein zweischaliger Mantel entsteht. Um diesem Stabilität zu verleihen, wird der Mantel innen mit Beton gefüllt. Es ist auch dieser Betonkern, welcher letztendlich als tragendes Element agiert.

 

Massivdecke

Massivdecken gehören zu den häufigsten Deckenarten. Bei ihnen handelt es sich meistens um Decken aus Stahlbalken oder Stahlbeton, wodurch die Stabilität erzielt wird. So sorgen Massivdecken auch für Feuersicherheit und verfügen, anders als Holzbalkendecken, über keine brennbaren Komponenten. Sie gehören zu den Geschossdecken und infolgedessen auch zur Tragschicht.

 

Maßstab

Der Maßstab beschreibt das Verhältnis einer Strecke beziehungsweise von Maßen im Vergleich zur tatsächlichen Örtlichkeit. Dabei sind Maßstäbe für die verschiedenen Pläne vorgegeben. Der Einreichplan hat einen Maßstab von 1:100. Somit entspricht ein Meter einem Zentimeter auf dem Plan. Der Lageplan hat einen Maßstab von 1:500. Somit entspricht ein Meter zwei Millimetern auf dem Plan. Der Lageplan hat einen Maßstab von 1:1000. Somit entspricht ein Meter einem Millimeter auf dem Plan. Der Polierplan hat einen Maßstab von 1:50. Somit entspricht ein Meter zwei Zentimetern auf dem Plan.

 

 

Mauerverbinder

Der Mauerverbinder wird beim Mauerwerksbau in die Mörtelfuge gelegt. Dadurch dient er dazu, zwei Wände beim Hausbau miteinander zu verbinden. Der Mauerverbinder wird genau dort eingelegt, wo die andere Wand angeschlossen wird, wodurch er als Verbindungsstück gilt. Durch seinen Einsatz wird das Hochziehen von Wänden ohne Verzahnung ermöglicht. Diesen Wandanschluss nennt man Stumpfstoßtechnik.

 

Mauerziegel

Mauerziegel bezeichnen einfach das Material, aus welchem Mauern hergestellt werden. Es handelt sich dabei um einen gebrannten Mauerstein aus Ton. Dieser weist verschiedene Charakteristika, wie beispielsweise die Druckfestigkeit, auf, weswegen verschiedene Arten auch unterschiedliche Einsatzgebiete haben. Für die Herstellung vom Hintermauerwerk werden beispielsweise Lochziegel verwendet, weswegen Mauerziegel nur ein Überbegriff ist. Sie werden nach allgemeinem Sprachgebrauch außerdem auch Ziegelstein oder Backstein genannt. Die Fachbegriffe sind Hochlochziegel, oder Poroton.

 

Mischsysteme finden in der Entwässerungstechnik Platz. Es handelt sich um ein Entwässerungssystem, bei welchem verunreinigtes Wasser in einer Leitung abgeleitet wird.

 

Mörtel

Mörtel gehört zur Gruppe der Bindemittel. Es besteht aus Sand, Zement und Wasser und dient zum Verfugen und Verbinden. Es findet vor allem bei der Verlegung von Fliesen sowie bei Mauersteinen Anwendung. Außerdem ist es ein essenzieller Bestandteil von Estrichen und Putzen.

 

Mörtelgruppe

Je nach Zusammensetzung und Mischverhältnis von Bindemitteln sowie Zuschlagstoffen wird Mörtel in verschiedene Gruppen klassifiziert. Diese werden neben Mörtelgruppe auch Mörtelklasse genannt. Sie unterscheiden sich in die Gruppen I, II, IIa und III, wobei ihre Zulässigkeit für verschiedene Bauteile von DIN vorgeschrieben wird. Wärmedämmmörtel werden in die Gruppen M5 und M10 eingeteilt.

 

Mosaik

Mosaike dienen zur Dekoration von Flächen und können aus verschiedenen Materialien, wie Porzellan, Steinzeug oder Glas bestehen. Dabei werden verschiedenförmige und -farbige Teile zu Mustern verlegt und erzielen somit individuelle Verschönerungen an Elementen, wie Wänden, Böden oder Säulen. Durch die größtenteils kleine Form der einzelnen Mosaike, werden sie für eine Reduzierung des Aufwands beim Verlegen oft auf Papier oder Kunststoffnetze geklebt.

 

N

 

 

Naturdämmstoff

Er gehört zu den Dämmstoffen und beschreibt jene Art, welche aus ökologischen Materialien und nachwachsenden Rohstoffen besteht. Dabei kommen verschiedene Stoffe zum Einsatz, welche auch zur Verbesserung des Raumklimas Anwendung finden. Die am häufigsten verwendeten Naturdämmstoffe sind Holzfasern, Baumwolle, Schafwolle und Hanf.

 

Nichtdrückendes Wasser

Während drückendes Wasser einen Druck auf die einzelnen Bauteile ausübt, entsteht nicht-drückendes Wasser durch aufsteigende Feuchtigkeit. Dabei kann es sich um Brauch-, Niederschlag- oder Sickerwasser handeln. Dieses steigt die erdverbundenen Bauteile empor. Dadurch ist es insbesondere im Keller von Bedeutung, da infolgedessen Schäden entstehen können. Deswegen sind ausreichende Schutzmaßnahmen gegen eben diese Feuchtigkeit beim Bau zu berücksichtigen.

 

Niedrigenergiehaus

Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man Gebäude, welche eine ausgezeichnete Energieeffizienz aufweisen. Dabei gilt allgemein, dass das Haus einen geringeren Energieverbrauch als andere Häuser aufweisen muss. Konkret können die rechtlich zulässigen Werte in Deutschland herangezogen werden. Diese sollten um mindestens 30 % unterschritten werden, um ein Gebäude als Niedrigenergiehaus zu bezeichnen.

 

Nut- und Feder-System

Hierbei handelt es sich um eine Steckverbindung. Mit dieser können Bauteile oder Werkstücke einfach zusammengesetzt werden. Die Feder ist ein kleines Stück, welches sich fugenlos in die Nut einstecken lässt. Diese ist wiederum eine Vertiefung in Form einer Rille. Die Nut-Feder-Verbindung sorgt weiterhin dafür, dass Bretter und Platten sich nicht verschieben, sofern sie mit ihr zusammengesteckt wurden.

 

P

 

 

Paneel

Mit Paneelen werden Decken und Wände einfach vertäfelt. Die Tafeln, also die Paneele, besitzen Spanplatten als tragendes Material und verfügen über eine dekorative Oberfläche, welche meist aus einer Furnierung aus Echtholz oder Kunststoff besteht.

Perimeterdämmung

Die Perimeterdämmung bezeichnet die komplette Dämmung und Isolierung der Kelleraußenwand, d.h. Feuchtigkeitsisolierung, Wärmeisolierung sowie Grundmauerschutz.

 

Polyurethan

Wird von Polyurethan geredet, meint man spezielle Kunststoffe, welche unterschiedlichste Verwendungszwecke verfolgen. Handelt es sich um Weichschaum, wird das Polyurethan für das Füllmaterial von Polstermöbeln oder Matratzen verwendet. Ist jedoch von Hartschaum die Rede, dient er als Isolationsmaterial im Bauwesen. Das Polyurethan hat noch weitere Verwendungszwecke, wobei es beispielsweise als Zusatz beim Anmischen von Estrichen verwendet wird. Dadurch erhält dieser eine chemisch beständigere und beanspruchbare Formel. Vielmehr kann er mit einer weiteren Beschichtung sogar direkt als Bodenbelag fungieren.

Polystyrol

Hierbei unterscheidet man zwischen expandiertem (EPS) und extrudierten (XPS) Polystyrol. Expandiertes EPS wird auch als Styropor bezeichnet. XPS-Material zeichnet sich durch eine höhere Druckfestigkeit aus, ebenso ist es im Gegensatz zu EPS druckwasserbeständig.

 

Porenbeton

Bei Porenbeton handelt es sich um Beton, welcher viele kleine Poren aufweist (auch Luftporen genannt), welche für eine gute Wärmedämmung sorgen. Dieses Ergebnis entsteht durch das Anmischen von Kalk, Sand, Zement und Wasser sowie der finalen Beimengungen von Aluminiumpulver. Nachdem das Material die Poren gebildet hat, werden die einzelnen Platten dampfgehärtet. Das Ergebnis ist der unverrottbare Porenbeton, welcher dank der Luftporen leicht ist und dennoch als tragfähiger Baustoff fungiert. Überdies lässt er sich durch seine Beschaffenheit leicht verarbeiten.

 

Porphyr

Porphyr ist meistens ein Sammelbegriff für eine Vielzahl vulkanischer Gesteine. Es besteht zu einem Großteil aus Quarz und Feldspat, worauf auch die einmalige Beschaffenheit beruht. Denn Porphyr ist frostbeständig, abriebfest und auch gegen Tausalz gewappnet. Aus diesen Eigenschaften ergibt sich das Gestein, welches besonders beliebt im Außenbereich ist. Mit ihm werden vor allem Böden, Wände und Treppen gestaltet, wobei die rötlich-gräuliche Optik für dekorative Komponenten sorgt.

 

Pumpbeton

Pumpbeton verfügt über eine besonders geschmeidige Konsistenz. Durch diese lässt er sich leicht durch Schläuche befördern, wobei er mittels dieser und einer Pumpe an die Baustelle transportiert wird.

 

R

 

 

Raumklima

Unter Raumklima werden verschieden Aspekte verstanden, welche zum Wohlbefinden in einem Raum beitragen. Dies beinhaltet sämtliche Faktoren, welche im Alltag und für die Gesundheit sowie das Wohlbehagen wichtig sind, wie die Luftqualität, die Luftfeuchtigkeit, der Lichteinfall oder die Temperatur. Dabei spielt die Wahl der richtigen Baustoffe bereits bei der Erzeugung des Raumklimas mit. So verbessern Naturdämmstoffe beispielsweise das Raumklima.

 

Rektifizierte Fliesen

Werden die Kanten von Fliesen genau auf ein identisches Maß zugeschnitten, spricht man von rektifizierten Fliesen. Durch diesen Vorgang können die Fliesen mit minimal engen Fugen verlegt werden und sorgen somit für einen harmonischen Fliesenspiegel.

 

Rollschicht

Eine Rollschicht ist eine spezielle Mauersteinschicht, welche insbesondere bei Türen und Fenstern im Außenbereich verwendet wird, um hier das Regenwasser abzufangen und abzuleiten. Für das Erzielen einer Rollschicht werden kleinformatige Steine hochkant auf der schmalen Seite vermauert. Die Rollschickt kann „eben“, oder als Bogen ausgeführt werden.

 

Rutschhemmung

Die Rutschhemmung definiert die Rutschsicherheit verschiedener Bodenbeläge. Sie wird in die Gruppen R9-R13 eingeteilt, welche mehr über den Grad der Rutschhemmung eines Bodenbelags aussagen. Dabei verfügt R9 über eine geringe Rutschhemmung, ist somit rutschig und vergleichsweise unsicher. Wird ein Bodenbelag in die Gruppe R13 eingeteilt, spricht das für das Erfüllen der höchsten Anforderungen an ein sicheres Gehen auf diesem. Überdies gibt es auch Bodenbeläge, welche gar nicht in diese Skala aufgenommen werden können. So verfügen polierte Fliesen praktisch über keine Rutschhemmung, wobei sie durch bestimmte Behandlungen der Oberfläche rutschhemmender gestaltet werden können.

 

S

 

 

Schallbrücken

Beim Bau von Böden gehört die Schallbrücke zu jenen Dingen, welche vermieden werden sollen. Sie sorgen dafür, dass Schallwellen weitergeleitet werden, wodurch wiederum eine schlechte Trittschalldämmung die Folge ist. Sie können auf verschiedene Wege entstehen. Besteht zwischen schwimmendem Estrich und der umliegenden Mauer beispielsweise eine erstarrte Verbindung, begünstigt dies die Entstehung von Schallbrücken.

 

Schalung

Die Schalung ist im erweiterten Sinne eine Gussform für Beton. Mit ihr werden also Bauteile, welche aus diesem bestehen, hergestellt. Es handelt sich um eine Hohlform, in welche der Beton eingefüllt wird. Erhärtet diese, wird die Schalung entfernt, wodurch lediglich das Bauteil aus Beton erhalten bleibt. Im Gegenzug gibt es auch die verlorene Schalung, bei welcher die Schalung nicht entfernt wird.

Schwarze Wanne

Als schwarze Wanne bezeichnet man den kompletten Kelleraufbau, der als Feuchtigkeitsisolierung einen Bitumenanstrich/Bitumendickbeschichtung als Bauwerksabdichtung erhält.

 

Schwimmender Estrich

Unter schwimmenden Estrich versteht man einen Estrichbelag der nicht mit dem Unterboden verbunden ist. Er wird durch eine Dämmstoffschicht (EPS, Mineralwolle, PE-Schaum o.ä.) von Unterboden sowie durch Randstreifen von den Wänden abgetrennt. Durch die Abkoppelung beugt man Wärmebrücken und Trittschallübertragung vor. Schwimmender Estrich kann im Nassverfahren (Beton), oder in Trockenbauweise ausgeführt werden.

 

Schwitzwasser

Schwitzwasser ist eine andere Bezeichnung für Kondenswasser. Bei diesem handelt es sich um jenes Wasser, welches entsteht, wenn Feuchtigkeit sich an kühlen Bauteilen niederschlägt.

 

Sicherheitstür

Sicherheitstüren werden im Zuge der Einbruchssicherung von Gebäuden eingebaut. Sie sind gegen starke Widerstände und Aufbrüche der Tür gewappnet. Diese Robustheit verdanken Sie dem Stahlkern, welcher meistens mit Holz verkleidet wird. Zusätzlich werden an Sicherheitstüren oft weitere einbruchhemmende Maßnahmen gezogen, weswegen sie weiter mit Türketten, Riegeln und Kastenschlössern ausgestattet werden.

 

Skelettbauweise

Wird von der Skelettbauweise geredet, meint man eine Konstruktion aus Stützen aus Holz, Stahl oder Beton. Dieses Gerüst agiert als Träger und ermöglicht, dass die einzelnen Wände keine tragende Funktion erfüllen müssen. Nach der Bildung des Skelettbaus wird er mit der Fassade eingekleidet.

 

Sparren

Bei Sparren handelt es sich um das Konstrukt aus Balken auf einem Dach. Diese bestehen aus Holz und übernehmen eine tragende Funktion. Aus diesem Grund verlaufen die Sparren auch über das ganze Dach, von der Traufe bis hin zu höchsten Punkt des Gebäudes, der First. Auf ihnen erfolgt auch das Decken des Daches mit Wellplatten, Dachlatten oder Dachziegeln.

 

Sturz

Der Sturz fungiert waagrecht als Träger über Fenstern oder Türen. Er dient dazu, den Druck des Mauerwerks entlang dieser weiterzuleiten und somit abzutragen. Der Sturz kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wobei je nach Wandmaterial, Beton- und Ziegelstürze am gängigsten sind.

 

T

 

 

Terracotta

Terracotta beschreibt unglasierte keramische Produkte, wobei im Bauwesen meistens Platten und Fliesen damit beschrieben werden. Sie ist durch ihre rote, erdähnliche Optik bekannt und wird vor allem für das Erzielen eines rustikalen Gesamtbildes verwendet. Vielmehr zeichnet sich die Terracotta durch die baubiologischen Charakteristika aus, welche im Innenraum ein ausgezeichnetes Raumklima unterstützen. Da sie eine Wasseraufnahmefähigkeit von 8 bis 16 Prozent des Plattengewichts besitzt, sollte sie direkt nach der Verwendung imprägniert werden.

 

Traufe

Während die First den höchsten Punkt des Gebäudes und somit des Daches bildet, ist die Traufe der unterste Teil des Daches. Unter ihr befindet sich die Dachrinne, da Wasser, welches auf das Dach trifft, direkt herunter zur Traufe fließt. Sie wird auch Dachtraufe genannt.

 

Trittschall

Mit Trittschall werden jene Schallwellen bezeichnet, welche entstehen, wenn der Kraftaufwand beim Gehen, den Boden in Schwingungen versetzt. Um den Trittschall zu hemmen, wird die Trittschalldämmung eingesetzt.

 

Trittschalldämmung

Da der Trittschall das Raumklima negativ beeinflussen kann, wird in der Regel für eine Trittschalldämmung direkt beim Bau gesorgt. Diese wird direkt auf dem Rohboden, also unter dem Estrich verlegt und hemmt somit den Trittschall. Trittschall kann aus Polystyrol, oder Mineralwolle bestehen.

 

Trockenestrich

Trocken- und Nassestrich werden zwar für denselben Zweck eingesetzt, besitzen jedoch maßgebliche Unterschiede. Denn beim Trockenestrich werden einfach trockene Platten verlegt. Er wird angewendet, um Höhenunterschiede auszugleichen und Lasten über eine Fläche zu verteilen. Er spielt jedoch auch bei der Generierung von Wärme- und Trittschalldämmung eine Rolle. Der Trockenestrich wird in der Regel schwimmend verlegt. Eine andere Bezeichnung für Trockenestrich ist Trocken-Unterboden.

 

Trocken-Unterboden

Trocken-Unterboden ist eine andere Bezeichnung für Trockenestrich. Bei diesem handelt es sich um trockene Platten aus verschiedenen Materialien, welche schwimmend verlegt werden.

 

U

 

 

Umkehrdach (UK-Dach)

Wird vom Umkehrdach geredet, meint man eine bestimmte Art des Flachdachaufbaus. Hierbei wird die Schicht zur Wärmedämmung direkt über der Abdichtung verlegt. Das führt wiederum dazu, dass schädliche UV-Strahlen jene Abdichtung nicht treffen können. Gleichzeitig muss das Dämmmaterial zur Wärmedämmung beschwert werden, was meistens mittels Kies oder Platten erfolgt.

 

Unterspannbahn

Damit herabfließendes Regenwasser abgeleitet werden kann, werden unter der Dacheindeckung von Steildachkonstruktionen Unterspannbahnen verwendet. Bei diesen handelt es sich um Folien aus einer Art Netz, welche praktisch eine zweite Schicht neben der eigentlichen Dacheindeckung darstellen. Somit wird das Eindringen von Feuchtigkeit weitgehend verhindert.

 

U-Wert

Siehe k-Wert.

 

V

 

 

Verblender

Werden Platten oder Steine für die zusätzliche Verkleidung der Fassade verwendet, spricht man von Verblendern. Sie sollen zum Schutz der Fassade beitragen und verfügen überdies über robuste Eigenschaften, sodass sie beispielsweise witterungsbeständig sind. Heute werden Verblender auch gerne aus dekorativen Zwecken angebracht. Wurde die Fassade eines Gebäudes mit ihnen ausgestattet, spricht man von einem Vormauer- oder Verblendmauerwerk.

 

Verbundplatten

Verbundplatten sind Bauplatten die aus meist zwei, oder drei Lagen bestehen. Verbundplatten für den Innenbereich sind z.B. Gipskartonverbund, oder Gipsfaserverbundplatten mit Mineralwolle – oder Hartschaumschicht. Verbundplatten, oder Mehrschichtplatten für den Außenbereich, oder Tiefgaragendecken sind meist aus Holzwollspänen und werden landläufig als Heraklithplatte (Leichtbauplatte) bezeichnet und werden ohne, oder mit Hartschaum – bzw. Mineralwollkern geliefert. Diese Mehrschicht dient auch dem Schall – und dem Brandschutz.

 

Vorgehängte, hinterlüftete Fassade

Um eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade anzubringen, muss erstmals eine Unterkonstruktion aus Holz oder Metall vorhanden sein. Auf dieser können allerhand Materialien, wie Kunststoff, Holzwerkstoffe oder Faserzemente montiert werden, wodurch wiederum ein Hohlraum entsteht. Dies macht die Fassade vorgehängt. Der Hohlraum wird auch als Lüftungsraum bezeichnet und sorgt dafür, dass eindringende Feuchtigkeit schneller trocknet und somit nicht weiter in das Mauerwerk eindringt. Dies sorgt wiederum für die Hinterlüftung. Darüber hinaus ermöglicht eine Fassade dieser Art verschiedenste Gestaltungen aufgrund der großen Auswahl an Materialien.

 

Vormauerwerk

Als Vormauerwerk bezeichnet man eine Fassadenverkleidung mit Klinkersteinen, oder Sparverblender (halbierte Klinkersteine), die vor eine bestehende Wand aufgemauert werden. Man spricht hier von einem zweischaligen Mauerwerk, dass durch eine Kerndämmung die Wärmeisolierung erhält. Das Vormauerwerk wird mittels Luftschichtanker an der Hinterwand (Hintermauerwerk) verankert.

 

W

 

 

Wärmebrücke

Wärmebrücken sind Bauteile, deren Wärmeleitfähigkeit ausgeprägter ist, als jene andere Bauteile. Dabei handelt es sich jedoch um Schwachstellen in der Konstruktion. Denn einerseits fließt die Wärme somit zur Kälte ab, wodurch die Energieeffizienz des Gebäudes negativ beeinflusst wird. Die Folgen sind auch höhere Heizkosten. Gleichzeitig wird die Wärmebrücke auch Kältebrücke genannt, da dasselbe Prinzip natürlich sowohl für Wärme als auch für Kälte gilt. So entstehen in eingeheizten Räumlichkeiten im Winter Kältebrücken, welche Kondenswasser entstehen lassen. Dieses kann im weiteren Verlauf zur Schimmelbildung führen. Um Wärme- oder Kältebrücken zu vermeiden, ist eine hochwertige Dämmung notwendig.

 

Wärmeleitfähigkeitsgruppe

Mit der Wärmeleitfähigkeitsgruppe wird der Höchstwert der Wärmeleitfähigkeit beschrieben, welche ein Dämmstoff besitzt. Dabei sind niedrige Werte erwünscht, da diese für eine gute Dämmung stehen. Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe ist außerdem auch als Wärmeleitgruppe bekannt.

 

Wärmeleitzahl

Mit der Wärmeleitzahl wird der U-Wert beschrieben. Er beschreibt wiederum die Menge an Energie, welche über spezifische und einzelne Bauteile entweicht. Einfacher gesagt, wird mit den Werten die Energieeffizienz eines Gebäudes beschrieben.

 

Wärmepumpe

Mittels einer Wärmepumpe soll auf ökologische Weise Wärme gewonnen werden. Die Pumpe extrahiert diese beispielsweise aus dem Erdreich oder der Außenluft. Ein Praxisbeispiel ist auch das Grundwasser. Dabei wird der Wärmepumpe Grundwasser zugeführt, dessen Wärme sie infolgedessen extrahiert und dem Heizwasser überleitet.

 

Waschbeton

Waschbeton wird in erster Linie aus optischen Gründen eingesetzt. Dabei zeichnet er sich durch eine dekorative Gesteinskörnung auf, welche in verschiedensten Farbnuancen sowie Formen und Größen entsteht. Um dieses Ergebnis zu erzielen, wird noch vor dem Erhärten des Betons die Oberfläche inklusive der Gesteinskörnung freigelegt.

Weiße Wanne

Im Gegensatz zur schwarzen Wanne, wird die weiße Wanne an „einem Stück“ d.h. Kellerboden und Wände aus WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton) gegossen. Die weiße Wanne benötigt somit keine zusätzliche Feuchtigkeitsisolierung

 

Z

 

 

Zementestrich

Zementestrich beschreibt eine Art von Estrich, welche neben Sand und Wasser auch aus Zement als Bindemittel besteht. Durch seine Beschaffenheit, beispielsweise seine Druckfestigkeit oder seine Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Frost, eignet er sich auch in Nassräumen sowie Garagen oder Kellern. Dafür ist die Trocknungszeit von Zementestrich mit 30 Tagen überdurchschnittlich lang.

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